Straßenkatze DTSB 2022 von HP.JPG

Landesweite Kastrationswochen vom 17. bis 29. Januar 2022
- wir sind natürlich dabei!

Wie jedes Jahr im Januar sind sie auch in 2022 wieder da:

die Kastrationswochen - und wieder sind wir selbstverständlich dabei! 

Wir sind nicht nur dabei - ihr erhaltet sogar 25% der Kastrationsgebühr von

uns zurück, nicht nur 20%. Nur bei uns! Wir haben uns zu diesem Schritt

entschlossen, um die Kastration noch lukrativer für euch zu machen und die

Anzahl der Kastrationen während der Aktion noch zu erhöhen - und somit

weiteres Tier Leid und unkontrollierte Kitten Fluten Schritt für Schritt zu

verringern. Jeder kann dazu beitragen!

Und es geht ganz einfach: um eure 20% (bei uns sogar 25%!) von der

Kastrationsgebühr zurück zu erhalten, informiert euch vorab bei eurem

Tierarzt, ob er (oder sie) an der Kastrationsaktion teilnimmt. In diesem Fall

bekommt ihr nämlich  zusätzlich zur Rechnung noch eine separate

Kastrationsbescheinigung. Bringt BEIDES bei uns im Tierheim vorbei, und ihr

erhaltet nach kurzer Prüfung 25% der Kastrationsgebühr auf euer Konto

überwiesen. Sorry, Barauszahlung ist nicht möglich.

Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie könnt ihr im Augenblick nur nach

Terminvergabe bei uns vorbeikommen. Schreibt uns einfach eine Email

(Tierheim@tierschutz-bingen.de) oder hinterlasst uns eine Nachricht auf

dem AB. Wir kontaktieren euch dann, um einen Termin auszumachen.​ Haltet

euch bitte unbedingt an diese landesweite Regelung der Kontaktbeschrän-

kung. 

Bei dieser Aktion gewinnen zwei Seiten - ihr spart etwas, und die Katzenwelt

gewinnt. Der Gewinn ist weniger Elend, weniger auf sich selbst angewie-

sene wilde Katzen, hungernde und kranke Kitten bis zu dreimal im Jahr.

Diese Aktion spricht neben den Katzenbesitzern auch die Personen an, die Futterstellen von freilaufenden und scheuen Katzen betreiben. Denn genau dort beginnt oft das Elend: unkontrollierte Vermehrung, deren Anzahl von  Katzen durch jede zusätzliche Katzengeneration zu einer massiven Lawine  wird. 

Es ist immer eine Sache mit zwei Seiten: zum einen die unkastrierten Freigänger (sowohl männlich wie weiblich), zum anderen aber auch vorhandene Kolonien von wild lebenden (ehemaligen) Hauskatzen. Mit viel Glück werden diese Kolonien betreut, und auch diese betreuenden Personen sind herzlich dazu eingeladen, von diesem Angebot Gebrauch zu machen. Habt ihr noch Katzen/Kater in diesen Kolonien, die noch nicht kastriert sind? Oder kennt ihr Standorte von Kolonien, die noch Betreuung benötigen und von denen im Frühjahr wieder eine Kittenflut erwartet werden muss? Meldet euch - schaut nicht tatenlos zu. Jeder kann etwas dazu beisteuern, dass das Leid der Katzen Schritt für Schritt verringert werden kann, der unkontrollierten Kittenflut Einhalt geboten werden kann.

Information des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Rheinland-Pfalz hierzu:

 

"Auch in diesem Jahr findet durch die Initiative und Unterstützung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes nach der Premiere im Jahr 2006 wieder eine landesweite Katzenkastrations-Aktion statt. Vom 17. Bis 29. Januar gibt es für Kastrationen von Katzen und Katern nach vorherigem Antrag einen Zuschuss, die teilnehmenden Tierärzte unterstützen die Aktion.   

   

„Etwa zwei Millionen Straßenkatzen gibt es in Deutschland, Hunderttausende sind es in Rheinland-Pfalz“, sagt Landesvorsitzender Andreas Lindig. Sie stammen von unkastrierten Freigänger-Katzen aus Privathaushalten ab und müssen jeden Tag einen harten Kampf ums Überleben führen. „Nur die Kastration von Freigängern kann diesen Teufelskreis durchbrechen und das Katzenleid beenden. Deshalb appellieren wir auch grundsätzlich an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren zu lassen.“ In Rheinland-Pfalz haben bislang nur die Verbandsgemeinden Brohltal, Bad Hönningen und Maifeld, der Kreis Ahrweiler sowie die Städte Neustadt und Worms entsprechende Rechtsverordnungen zur Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen erlassen und gehen so mit gutem Beispiel voran. „Das sind zu wenige, Rheinland-Pfalz steht im Vergleich zu anderen Bundesländern schlecht da, andere sollten folgen“, so Lindig, „gleichzeitig stehen Bund, Länder und Kommunen aber auch in der finanziellen Pflicht“, so Lindig.

Er hoffe, so Andreas Lindig, dass sich künftig auch Kommunen an Kastrationsaktionen beteiligten und mit Zuschüssen unterstützen. Denn diese seien verpflichtet, sich herrenloser und Fund-Tieren anzunehmen: „Wild lebende Katzen können in Städten und Gemeinden zum Problem werden, das viel Geld kosten kann, wenn in Einzelfällen die Katzenpopulation ausufert“. Noch immer leugneten viele Gemeinden das Problem herrenloser Katzen und bezweifelten generell, dass es Fundkatzen gebe und „stehlen sich so aus der Verantwortung, auch der finanziellen.“

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