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Das Elend der verwilderten Katzen

Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Tierfreunde,

Wie in fast jedem Jahr erreichen uns vermehrt zum Jahresende - zu Beginn der kalten Jahreszeit - Hilferufe von Tierfreunden, die über freilebende, verwilderte Katzenpopulationen berichten, in denen kranke oder geschwächte Tiere den Winter womöglich nicht überleben werden.

Ein brandaktueller Fall:

Erst in der vergangenen Woche nahmen wir Knick und Knack in unserem Tierheim auf, zwei wildgeborene, ca. 12 Wochen junge Katzenkinder, deren Mutter kürzlich mit ihrem Nachwuchs auf einem Grundstück „auftauchte“ und dort nicht mehr wegging. Knick und Knacks weitere Geschwister konnten vermutlich von der schwachen Katzenmama nicht mehr versorgt werden und verendeten. Die Katzenmama ist sehr misstrauisch, scheu und ängstlich, deswegen vermuten wir, dass auch sie schon wildgeboren wurde. Der Besitzer des Grundstücks füttert dort aktuell zwei weitere freilebende und wilde Katzen, die er auf seine Kosten kastrieren lies. Er freut sich, dass die Tiere auf seinem Grundstück die Mäuse vom Heuschober fernhalten und versorgt seine „Mäusefänger“ regelmäßig.

Natürlich möchte er nicht, dass die Population auf seinem Grundstück überhandnimmt, aber zuschauen, wie die Katzenkinder und vielleicht sogar die Katzenmama verenden, mochte er auch nicht. Deshalb wandte er sich an uns. Die beiden überlebenden Katzenkinder Knick und Knack konnten wir aufpäppeln und hoffen bald ein liebevolles Zuhause für sie zu finden. Noch sind sie scheu und fauchen, aber mit viel Geduld werden die beiden ihre Furcht vor dem Menschen verlieren!

Die Katzenmama wird vorerst auf dem Grundstück versorgt werden und wir werden sie dann im Frühjahr abfangen und kastrieren lassen. Der Besitzer des Grundstücks würde sie auch als „dritten Mäusefänger“ wieder zurücknehmen, sodass ihr ein langes Warten auf Vermittlung im Tierheim erspart bliebe!

So wie Knick und Knack und ihrer Katzenmama geht es leider sehr vielen Katzen in unserer Region. Wir hoffen, auch in Ihrer Firma tierliebe Menschen zu finden, die unsere Spendenaktion (im Anhang) unterstützen! Für Ihre Spende erstellen wir Ihnen selbstverständlich gerne eine Spendenbescheinigung.

 

Mit tierischen Grüßen

 

Sabine Schäfer

Tierheimleitung Tierheim Grolsheim

 

Unterstützen auch Sie den Tierschutz in unserer Region!

 

Mit der Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ macht der Deutsche Tierschutzbund immer wieder auf die Situation, das Leid und auf die Wichtigkeit der Katzenkastration aufmerksam.

 

Liebe Tierfreunde, auch in unserer Region finden sich immer wieder „Nester“ von wildlebenden Katzen, die ausgesetzt, verwildert oder teilweise schon über (mehrere) Generationen wild geboren wurden. Jedes Jahr kommen so tausende Katzenkinder auf die Welt, die nie die Chance haben, liebevolle Zweibeiner, ein echtes Zuhause oder tiermedizinische Versorgung zu finden!

 

Kastration ist der einzige Weg diesen Kreislauf zu unterbrechen!

 

Der Tierschutz Bingen e.V. unterstützt seit Jahren die Kastration wildlebender Katzen. Wir können das Elend verwilderter Katzen nur stoppen, wenn wir dranbleiben! Auch die Katzen auf der Straße, für die sich niemand „zuständig“ fühlt, verdienen unsere Unterstützung!

 

Immer mehr besorgte Tierfreunde melden uns wildlebende Katzenpopulationen mit teilweise kranken oder geschwächten Katzen und Katzenkindern, die einen strengen Winter vielleicht nicht überleben werden. Wir wollen helfen! Aber wir stoßen an unsere Grenzen! Deswegen benötigen wir nun Ihre Hilfe!

 

Natürlich können wir nicht alle Tiere einfangen und in Tierheimen unterbringen. Das macht in vielen Fällen auch gar keinen Sinn. Denn die Tiere würden für lange Zeit im Tierheim bleiben, ohne Aussicht auf Vermittlung. Nein! Viele dieser Katzen können an den Plätzen bleiben, an denen Sie sich aufhalten, an denen sie von Tierfreunden gefüttert werden und wo sie jetzt - zur kalten Jahreszeit - einen trockenen Unterschlupf finden. Was können Sie tun?

 

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Zeit: Sie kennen einen Ort, an dem sich viele streunende Katzen aufhalten? Eventuell gibt es jemanden, der dort Katzen füttert? Oder Sie selbst füttern verwilderte Katzen? Bitte nehmen Sie (in Abstimmung mit der fütternden Person) mit uns Kontakt auf, damit wir uns einen Überblick über die Anzahl und den Gesundheitszustand der Tiere machen können. Wenn wir es können, unterstützen wir Sie gerne mit Futterspenden und lassen die Tiere tiermedizinisch betreuen, kastrieren oder Verletzungen behandeln.

 

Wir suchen Plätze, an denen wir gesunde, kastrierte, aber scheue Tiere „ansiedeln“ können, die vielleicht durch eine Verletzung ins Tierheim kamen, aber durch ihre Scheu keine Aussicht auf Vermittlung haben. Sie haben ein Grundstück mit einer vorübergehenden Unterbringungsmöglichkeit und können sich regelmäßig (mindestens einmal am Tag) dort um die Tiere kümmern? Rufen Sie uns an!

 

Übernehmen Sie eine Kastrations-Patenschaft! Mit Ihrer Unterstützung können wir ein Tier kastrieren! Die Kastration einer Katze kostet ca. 100€, die eines Katers ca. 80€.

 

Auch jede kleine Spende unter dem Stichwort „freilebende Katzen“ kommt an! Mit den gesammelten (zweckgebundenen) Spenden können wir kastrieren und tiermedizinisch versorgen!

 

Nur durch Aufklärung können wir dieses riesige Ziel - das Elend der freilebenden Katzen zu reduzieren - erreichen. Informieren Sie sich! Gerne online oder noch viel besser: Gehen Sie in die Tierheime, schauen Sie sich um, helfen Sie! Und teilen Sie Ihre Erfahrungen mit Verwandten und Bekannten!

 

Lassen Sie Ihren Freigänger - egal ob männlich oder weiblich - kastrieren! Denn auch Ihr unkastrierter Freigänger pflanzt sich mit wildlebenden, nicht-kastrierten Tieren fort! Ihr Kater zahlt vielleicht keine Alimente, aber viele der Katzenkinder bezahlen auf der Straße mit ihrem Leben! Ihre Katze muss keine Katzenkinder zur Welt bringen, die Tierheime sind voll mit Katzenkindern, die auf eine Adoption hoffen!